Wir schreiben Mai 2026. Es ist Pfingsten und das Jahr 16 nach Merkels Grenzputsch 2015. Vor 2000 Jahren kam der Heilige Geist auf die Jünger herab und manifestierte sich als Feuerzunge über dem Kopf eines jeden Jüngers. Sodann konnten die Jünger in allen Zungen reden und weltweit die frohe Botschaft der allumfassenden Liebe verkünden.
Hier in Deutschland, wo die Restdeutschen in der Tagesschau nun als „Nicht-Migranten“ bezeichnet werden, wird die Nächstenliebe und frohe Botschaft in umgekehrter Form praktiziert: Als Hass gegen das Eigene und Überhöhung des Fremden.
Dazu passen auch die sich wiederholenden Kampagnen des Spiegels, akribisch zu recherchieren, ob die eigenen Urgroßeltern oder Großeltern Nazis waren. Selbst wenn ein Vorfahr zufällig in einem Zugabteil die gleiche Luft wie ein SS-Offizier geatmet hat, ist dies Grund genug, sich auch heute noch schuldig zu fühlen und wohlwollend die Messerangriffe und Gruppenvergewaltigungen deutscher Frauen als verdiente Sühne hinzunehmen.
Was geschieht mit einem Volk, dessen Kinderchor die eigenen Großmütter als Umweltsäue diffamiert; dessen Computerspiele wie „Almaniac“ deutsche Großmütter als Rassistinnen darstellen und und zur Strafe von einer einbrechenden Brücke in einen schmutzigen braunen Fluß fallen und dem Ertrinken anheim fallen lassen?
Wie fühlen sich alte, pflegebedürftige „Nichtmigranten“, wenn sie zugunsten von angeblich benötigten Migranten aus ihrem Heim ausquartiert werden?
Was macht es mit jungen Frauen, wenn auf jedem Bild, auf jedem Werbeplakat ihre Oma schemenhaft im Hintergrund dargestellt wird, während im Vordergrund prominent eine moderne Patchworkfamilie mit sämtlichen Farbschattierungen prangt?
„Dürfen“ sie sich noch in einen „Biodeutschen“ verlieben, wenn sämtliche junge Paare in Filmen und im Internet aus einem dunkelhäutigen Mann und einer blonden Deutschen mit Mischlingskindern zu bestehen scheinen?
Die neuen Gebote könnten klarer nicht sein:
- Du sollst viele Götter neben mir haben: Den Mammon, den Status, das Tarot, die Astrologie und alle Lehren, die Dich Deine göttliche Herkunft vergessen machen
- Du sollst Fremde mehr lieben als Dich selbst
- Du sollst Vater, Mutter, Großmutter und Großvater schmähen
- Du sollst Diebstahl an Dir, Deinem Land, Deiner Arbeit und Deinem Eigentum dulden, denn Du hast ihn als Nachfahr von Nazis mehr als verdient
- Du sollst keine Familie mit einem Einheimischen gründen, sondern Dein Volk auslöschen und einen nicht-westlichen Ausländer als Partner suchen
- Du sollst erkennen, dass Du auf Grund Deiner Nazi-Vorfahren jeden Anspruch auf gerechte Behandlung auf ewig verwirkt hast. Daher sollst Du Schläge, Messerangriffe und Vergewaltigungen als gerechte Strafe erdulden
- Du sollst nur fremde Lieder singen und Deine eigene Kultur verachten
- Du sollst in Unglück leben, Dich machtlos und ohnmächtig fühlen und alles aufgeben, was Dir lieb und teuer ist
Wie umgehen mit einer teuflischen Welt, in der wir wie Fliegen im Spinnennetz zappeln, bewegungslos umsponnen von einem klebrigen Kokon der Lüge und langsam ausgesogen werden, bis uns keine Lebenskraft mehr bleibt?
Und – wohin mit der Liebe? Wohin mit der Liebe, die uns bleibt, die mit Geburt in uns wohnt und unseren Gottesfunken zum leuchten bringt?
Wohin sich retten, wenn man Vater, Mutter, Brüder, Ahnen hassen, den Mammon umtanzen und das Fremde verehren soll?
Für viele bleibt nur eins: Leistungslose Liebe zum Tier
Für viele bleibt – nach Enttäuschungen und Zerrüttungen in Familien voller zerstörter Herzen – nur eine Rettung: Das Tier. Das Herabsteigen zu einer Liebe ohne Anstrengung, ohne Forderungen, ohne Streit und Widerworte. Ein Liebe, die so manchen einsamen Menschen retten mag, ihn aber der eigentlichen Aufgabe seines Menschseins beraubt: Miteinander reden, Konflikte aushalten, aufeinander zugehen, Gemeinschaft erleben, zusammen kochen, spazierengehen, lachen und weinen. Und – Kinder zu bekommen – allem zum Trotz.
Wenn diese Erkenntnisse und die neuen, unmenschlichen Gebote für die Deutschen bedenkt, wird plötzlich klar, warum sich so viel Liebe und Leidenschaft in einen gestrandeten Buckelwal ergießt, während die öffentlichen Propagandamedien keine Silbe zum Trauermarsch für 150 Opfer der tödlichen Migrationspolitik berichten. Michael Kyrath hatte den Marsch organisiert. Seine Tochter Ann-Marie (17) und ihr Freund Danny (19) waren 2023 im Zug bei Brokstedt von einem staatenlosen Palästinenser mit Dutzenden von Messerstichen niedergemetzelt worden. Sie sind, wie meine Kollegin sagte, doch nur eine Handvoll Opfer. Deshalb dürfe man Ausländer nicht kriminalisieren und müsse sogar Verständnis für sie haben. Denn sie seien freie Frauen einfach nicht gewöhnt und für solche Männer sei es eine Selbstverständlichkeit, dass man eine Frau wie einen Gegenstand nehmen und sie nach Belieben benutzen und beschmutzen kann.
Und unsere toten Mädchen?
Wie fühlt es sich für junge Frauen an, wenn ihre Mütter fremde junge Männer über ihre Töchter stellen und Täter milde Strafen erhalten. Wenn sie als Geschändete jedoch lebenslänglich mit der Scham, der Schuld und dem Wissen leben müssen, dass die Gesellschaft und die Justiz ihr Leid als hinnehmbare Nebenwirkung für das größere Ganze hinnehmen?
Oder wie Michael Kyrath es ausdrückte, als er hörte, dass Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (67, SPD) bei Wal Timmy übernachtet hatte, um dem Tier beizustehen: „Kennen Sie einen Minister, der mal beim Opfer eines Terrorakts auf der Intensivstation übernachtet hat?“
Wohin also mit der Liebe in dieser verkehrten Welt? Ist es eine Lösung, sich einen Hund anzuschaffen, ihn als „Sohn“ zu bezeichnen und bei der Frage nach Kindern allein schon bei der Vorstellung einer Schwangerschaft vor Ekel zu schaudern?
Ist es eine Lösung, Vereinen für Hunde und Katzen, denen im fernen Vietnam bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wird, sein gesamtes Vermögen zu vererben? Ist es nicht eher so, dass unsere Kinder, die in Schulen wegen eines Salamibrots und frei wehenden Haaren von Kindern Schutzbedürftiger schikaniert werden, unseres Schutzes bedürften? Ist es nicht so, dass unseren Kindern der Boden unter den Füßen und irgendwann auch die Haut abgezogen wird? Wo bleibt da die Liebe ihrer Eltern?
Erkenne Deine Macht
Ist es eine Lösung, spezielles Hunde- und Katzeneis anzubieten, damit Herrchen und Frauchen gemeinsam mit ihrem „Fellkind“ Eis essen können? Der Eisverkäufers meines Vertrauens erzählte mir, dass der Verkauf mit Hundeeis boomt. Ich hingegen frage mich: Was ist mit unseren alten Deutschen, die für uns ein wunderbares Land erschaffen haben und nun in ärmlichen Kleidern nach Pfandflaschen suchen? Wo ist da die Liebe hin?
Wo ist die Liebe hin in einem Land, dass sich selbst zutiefst haßt? Wo ist die Liebe hin? Werden wir sie irgendwann wiederfinden? Ich hoffe es und versuche jeden Tag, meine Landsleute ermutigend anzulächeln, ihnen zu helfen und ihnen beizustehen. Denn ich weiß, dass wir uns aus dem Lügenkokon befreien können.
Dass wir mit großer Macht geboren sind.
Macht, glücklich zu sein.
Macht, sich aus der Schuld und Scham zu befreien.
Macht, für sich und seine eigenen Interessen einzustehen.
Macht, zu erkennen, was man alles bewirken kann.
Und Macht, zu erkennen, was keinen Sinn macht: Zum Beispiel einen Wal zu retten, dessen Zeit gekommen ist.
Mögen wir erleuchtet werden und das Lügengespinst durchschauen, das unser Licht verdunkelt.
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Maria Schneider, 24.05.2026, im Jahr 16 nach Merkels Grenzputsch. www.aufderlichtung.ch
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